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ASML hebt nach Rekordquartal erneut den Ausblick an

ASML hat im dritten Quartal bei Umsatz und Marge neue Bestwerte erreicht und die Jahresprognose nochmals erhöht. Die Aktie reagiert positiv, der Kursgewinn fällt unter anderem wegen bereits recht hoher Erwartungen aber überschaubar aus.

DZB

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14.10.2026 · 12:52 Uhr

Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 55 Prozent auf 11,7 Mrd. Euro. Die Bruttomarge erreichte mit 57,5 Prozent einen Rekordwert und übertraf die Markterwartungen deutlich. Besonders stark entwickelte sich erneut das Geschäft mit Wartung und Leistungssteigerungen für bereits installierte Anlagen. Der Nettogewinn stieg auf 5,0 Mrd. Euro. Darin steckt allerdings ein Bewertungsgewinn von rund 0,5 Mrd. Euro auf die Beteiligung an Mistral AI.

Für das Gesamtjahr erwartet ASML nun 44 Mrd. bis 45 Mrd. Euro Umsatz und eine Bruttomarge von rund 56 Prozent. Im Schlussquartal sollen 14,2 Mrd. bis 15,2 Mrd. Euro erlöst werden. Der Konzern verweist auf die weiter sehr hohe Nachfrage der Chiphersteller. Die bislang für 2027 und 2028 geplanten Produktionskapazitäten dürften nicht ausreichen. Kunden interessieren sich bereits für Bestellungen für die Jahre 2029 und 2030. Dass die Aktie trotz dieser in Summe sehr guten Nachrichten nur moderat zulegt, könnte damit zusammenhängen, dass im stark gestiegenen Aktienkurs schon viel eingepreist war.

Seit dem Korrekturtief im Frühjahr 2025 hat sich der Börsenwert des Halbleiterausrüsters mehr als verdreifacht, im laufenden Jahr beträgt das Kursplus knapp 70 Prozent. Seit dem Ende Juni markierten Hoch läuft allerdings eine Konsolidierung. Das hier nach den Q2-Zahlen (Marktidee vom 15.07.26) erneut (wie schon Ende Januar – seitdem +25 Prozent) vorgestellte Capped Bonuszertifikat der LBBW liegt trotzdem mit 10 Prozent im Plus, während die Aktie 5 Prozent an Wert verloren hat. Bei einem Risikopuffer von aktuell 45 Prozent ist die Wahrscheinlichkeit für eine Auszahlung des Bonusbetrags im kommenden März relativ hoch. Das Restpotential des Zertifikats liegt jetzt noch bei rund drei Prozent (WKN: LB6LN7).

Als Alternative bietet sich für die kommenden Monate ein Discountzertifikat der LBBW an, das bis Mitte April läuft und dessen Cap bei 1.250 Euro rund 18 Prozent unter der aktuellen Notierung der Aktie liegt (LB6VK9). Wird dieses Kursniveau am Ende nicht unterschritten, winkt hier ein Ertrag von 5,5 Prozent (10,9 Prozent p.a.).

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