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KI-Ausverkauf, US-Inflationssprung, Frühstartrente (Wochenrückblick)

Chipkonzerne verlieren über eine Billion Dollar an Börsenwert, die US-Inflation springt auf 3,7 Prozent und Kinder bekommen ab 2027 monatlich 10 Euro für die Altersvorsorge. Dazu kommen ein Wechsel im Arbeitsministerium und gute Nachrichten vom IWF. Hier sind die fünf Nachrichten der letzten Woche, die Sie kennen sollten.

DZB

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19.10.2026 · 06:05 Uhr

KW 42 ▪ 12.10. bis 16.10.2026
Was hat die Wirtschaft letzte Woche bewegt? Jeden Montag blicken wir hier kurz zurück auf die Top-News pro Tag, von Montag bis Freitag.

Die Leserinnen und Leser von »Fünf nach Sechs« kannten diese Themen schon am selben Abend. Und sie wissen: Das hier sind nur fünf von allen relevanten News, die man aus der vergangenen Woche kennen sollte. Noch nicht dabei? Hier kostenlos anmelden »


MONTAG (12.10.2026):
Schweitzer wird neuer Bundesarbeitsminister

Alexander Schweitzer übernimmt nach dem überraschenden Rücktritt von Bärbel Bas das Bundesarbeitsministerium. Der frühere Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz steht vor schwierigen Sozialreformen, die für den Fortbestand der schwarz-roten Koalition entscheidend sein könnten. Bas begründete ihren Rückzug mit dem Tod ihrer Stieftochter und anhaltender Kritik aus der Union. Schweitzer bringt Regierungserfahrung mit, muss nun aber schnell die Handlungsfähigkeit der Koalition unter Beweis stellen, insbesondere bei der wichtigen Rentenreform, wie das Handelsblatt berichtet. Null Schonfrist – Schweitzer übernimmt das vielleicht härteste Ministerium


DIENSTAG (13.10.2026):
IWF korrigiert Deutschland-Prognose kräftig nach oben

Der IWF hebt seine Wachstumsprognose für Deutschland 2026 deutlich von 0,7 auf 1,3 Prozent an. Für 2027 erwartet er ein Plus von 1,1 Prozent. Auch die Aussichten für die Weltwirtschaft verbessert der IWF leicht auf 3,1 Prozent, für den Euroraum auf 1,1 Prozent. Trotz hoher Energiepreise zeigt sich die Konjunktur widerstandsfähig. Allerdings profitieren vor allem Industrieländer vom KI-Boom, während ärmere Staaten unter den Folgen des Iran-Kriegs leiden, berichtet die Tagesschau. IWF hebt Prognose für deutsche Wirtschaft deutlich an


MITTWOCH (14.10.2026):
US-Inflation steigt überraschend stark und treibt Anleiherenditen

Die Inflation in den USA ist im September überraschend deutlich auf 3,7 Prozent gestiegen, nach 3,4 Prozent im August. Haupttreiber sind die Energiepreise, die um 20,4 Prozent zulegten. Auch die Kerninflation erhöhte sich auf 2,6 Prozent. Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen stieg daraufhin auf 5,32 Prozent. Angesichts der robusten Konjunktur wächst der Druck auf die Fed, die Zinsen weiter anzuheben, berichtet das Handelsblatt. Für US-Präsident Donald Trump kommt der Inflationsschub kurz vor den Zwischenwahlen zur Unzeit. Preise in den USA steigen im September um 3,7 Prozent


DONNERSTAG (15.10.2026):
KI-Ausverkauf: Anleger zweifeln zunehmend am KI-Boom

Die Verkaufswelle bei KI-Aktien verschärft sich. US-Chipkonzerne verloren binnen einer Woche mehr als eine Billion US-Dollar an Börsenwert. Samsung und SK Hynix liegen über 40 beziehungsweise 50 Prozent unter ihren Höchstständen. Zweifel an der Rentabilität gewaltiger KI-Investitionen, steigende Finanzierungskosten und drohende Abschreibungen belasten die Branche. Besonders verschuldete Anbieter wie CoreWeave geraten unter Druck. Selbst starke Quartalszahlen von ASML und TSMC können den Ausverkauf nicht stoppen, berichtet das Handelsblatt. Billionen-Konzerne verlieren 40 Prozent – „KI-Korrektur“ erfasst Börsen


FREITAG (16.10.2026):
Bundestag macht Weg für Frühstartrente frei

Der Bundestag hat die Frühstartrente beschlossen. Ab Januar 2027 erhalten Kinder ab dem Geburtsjahrgang 2020 vom sechsten bis zum 18. Lebensjahr monatlich 10 Euro für eine kapitalmarktbasierte Altersvorsorge. Eltern können einen zertifizierten Vertrag abschließen und zusätzlich bis zu 6.840 Euro jährlich einzahlen. Ohne eigenen Vertrag legt der Bund das Geld zentral an. Über zwölf Jahre summiert sich die staatliche Förderung auf 1.440 Euro. Bis 2030 rechnet der Bund mit Gesamtkosten von rund 1,2 Mrd. Euro, berichtet der Spiegel. Wie aus 10 Euro im Monat 50.000 Euro Rente werden sollen


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